CV KURZ

Claire Genewein unterrichtet Traversflöte und historische Aufführungspraxis an der Zürcher Hochschule der Künste. 2014 promovierte sie an der Universität Leiden (NL). Im Jahr 2015 habilitierte sie sich an der Anton-Bruckner-Universität in Linz (A), wo sie fast zwanzig Jahre lang eine Traversflötenklasse führte, das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis leitete und zuletzt das Vizerektorat für Forschung aufbaute. Claire Genewein veröffentlichte über fünfzig Fachartikel, unter anderem im RISM-Triosonatenbuch, mit Herausgeberin von Naturalezza I Seplicité Natürlichkeit im Musiktheater (transcipt Verlag) und ediert in ihrem eigenen Verlag Schmid & Genewein unbekannte Werke. www.schmidgenewein.com Als Musikerin konzertiert sie mit Ensembles und Orchestern wie La Cetra, Il gusto barocco, L’Orfeo Barockorchester und La Scintilla und widmet sich mit großer Leidenschaft der Kammermusik von der Renaissance bis in die Romantik sowie der zeitgenössischen Musik. www.clairegenewein.com

CV LANG

Die in München geborene Flötistin Claire Genewein lebt in Zürich, lehrte von 2006-2025 an der Anton Bruckner Universität in Linz (A) Traversflöte und historische Aufführungspraxis und seit 2010 an der Zürcher Hochschule der Künste.

Sie studierte moderne Flöte in Salzburg und Zürich und Traversflöte in Basel und in Den Haag bei Barthold Kuijken. Als gefragte Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin reist sie mit Ensemble und Orchestern wie Il GUSTO BAROCCO, L’Arcadia, La Cetra, L’Orfeo, La Scintilla, Bachstiftung St. Gallen durch die Welt. An der Universität Leiden (NL) promovierte sie 2014 zum Thema Vokales Instrumentalspiel - Textunterlegung als Methode im 18. Jahrhundert.

Claire Genewein erhielt von Karlheinz Stockhausen einen Sonderpreis für ihre Interpretation des „Zungenspitzentanzes“ für Piccolo und belegte 1998 den zweiten Platz beim internationalen Piccolo Wettbewerb in Phoenix, USA. 2000 gewann sie gemeinsam mit dem Schlagzeug Ensemble anthos den ersten Preis für ihre Interpretation von „Kathinkas Gesang“ von Stockhausen. 2004 zweiter Preis beim Traverso Wettbewerb der National Flute Organisation (USA).

Zahlreiche CD und Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihr Schaffen: Gasparo Fritz (1716–1783) Flute Sonatas Op.2,W.A. Mozart: “Die Zauberflöte” -Arrangiert für Traverso, Violine, Viola und Violoncello von Ehrenfried 1799, La Cetra Consort Italian Rococo at The Hermitage u.a.

Seit 2012 gibt sie im eigenen Verlag historische kritische Ausgaben von überwiegend unveröffentlichten Werken heraus.